3. Januar 2009 (Über den Wolken auf Wolke 7.)
Die letzten Tage des Jahres 2008 in Istanbul waren nur von der Vorfreude auf Deutschland beherrscht. Und so weiß ich eigentlich gar nicht mehr so richtig, was eigentlich passiert ist. Wochenlang hatten meine zwei Kollegen (Hilde und Matthias) und ich vom Abend des 23. Dezember geträumt. Unser Plan: Wir treffen uns am Abend bei Hilde in der Wohnung auf der europäischen Seite von Istanbul, kochen, trinken Glühwein und bereiten uns so gemeinsam auf den Flug nach Deutschland am frühen Morgen des 24. Dezembers vor. Was soll ich sagen?! Es war wunderschön bei selbst gemachtem Glühwein, leckerem Essen, Kaminfeuer und abschließendem Dominospiel. Und außerdem setzte pünktlich zu Weihnachten auch in Istanbul das schmuddelige Winterwetter ein. Seit Weihnachten sind auch in Istanbul die schönen Tage mit Temperaturen über 10 °C und wärmenden Sonnenstrahlen vorbei. Statt dessen gibt es Kälte, Wind, Regen und Schnee. Like Germany im November. Dementsprechend und fast schon erschreckend hoch fiel meine Gasrechnung aus – 211 YTL (ca. 110 Euro) für einen Monat. Das hat mich motiviert, endlich mal heraus zu finden, welches der unbeschrifteten Ventile meiner Fußbodenheizung für welches Zimmer zuständig ist. Wobei ich nicht wirklich optimistisch bin, meine Heizkosten zu senken. Schließlich habe die vielen Fenster meiner Wohnung nur eine einfache Verglasung. Na ja, der nächste Sommer kommt hoffentlich bald. Die Weihnachtsfeiertage in Deutschland verliefen dann wie im Traum. Tina, Familie, eigenes Haus … Am 28. Dezember bin (musste) ich dann für drei Tage zurück nach Istanbul, weil dort zwischen Weihnachten und Neujahr Unterricht stattfindet. Leider wurde in der Schule über die Weihnachtsfeiertage die Heizung abgestellt. Als ich am Montag zum Unterricht kam, konnte ich im Klassenraum meinen eigenen Atem sehen. Da habe ich eben im Mantel unterrichtet, vor mir Schüler mit Mützen, Jacken und Handschuhen. Aber die Schule sieht von aussen wirklich toll aus, wirklich! Am Abend des 29. Dezembers 2008 hatte ich dann noch einen Besuch der besonderen Art. Mein türkischer Möbelhändler Mustafa war da – was für ein Wunder. Nachdem ich eine Woche zuvor unangekündigt mit Unterstützung von Ebru (unsere Sekretärin) und ihrem Freund in seinem Geschäft war, schien sich doch sein schlechtes Gewissen etwas geregt zu haben. Schließlich hatten Ebru und ihr Freund ihm wohl deutlich zu verstehen gegeben, dass die von ihm gelieferte Bettkonstruktion selbst türkischen Ansprüchen nicht genügt – siehe letzter Bericht. Nun sieht mein Bett ganz anders aus, aber ich habe die Hoffnung, nicht wieder schon nach wenigen Wochen ein durchgelegenes Bett zu haben. Sehr schön war dann die Silvesterparty bei einer Kollegin auf der asiatischen Seite von Istanbul. Es waren ungefähr 40 Leute aus Deutschland, England, den USA und der Türkei da. Angesichts der tollen Stimmung habe ich mich da spontan entschieden, nicht mehr zu schlafen und bin gleich von dort zum Flughafen gefahren. Ja, ihr lest richtig, am 1. Januar 2009, 08:10 Uhr ist Franki erneut vom Flughafen Atatürk/Istanbul nach Deutschland geflogen. Warum? Wie immer hat mein Vater am Neujahrstag Geburtstag. Diesmal war es ein runder Geburtstag (der 70.) und das war für mich Anlass genug, als Überraschungsgast in Wismar zu erscheinen. Was soll ich sagen? Die Überraschung ist gelungen, die feuchten Augen meiner Eltern sprachen jedenfalls Bände. Nun ist der 3. Januar 2009. Morgen werde ich wieder zurück nach Istanbul fliegen. Natürlich fällt mir das irgendwie sehr schwer. Schließlich verlasse ich viele, viele liebenswerte Dinge. Aber, in ca. 3 Wochen fliege ich erneut für zwei Wochen (Semesterferien in der Türkei) nach Deutschland. Keine Angst, ich habe schon eine Vielfliegerrabattkarte beantragt.
Tja, da sind wir also nun im Jahr 2009 angekommen. Wenn dieses Jahr so schön und aufregend wird wie das vergangene, dann kann ja nichts mehr schief gehen. Ich werde dann viel Arbeit, aber auch Freude haben und mich nicht über Langeweile beklagen können. Ich hasse Langeweile.
Euch allen wünsche ich viel Erfolg für 2009. Wir packen das.
Euer Frank

17. Januar 2009 (Müde und glücklich)
Sonnabend 22:30 Uhr. Eigentlich bin ich ziemlich müde, aber ich möchte Eure eventuelle Neugier noch mit einem neuen Bericht befriedigen. Außerdem weiß ich nicht, ob morgen (obwohl Sonntag) die Zeit reicht. Schließlich muss ich Unterricht vorbereiten, wobei ich gar nicht so recht weiß, ob ich dann auch zum Unterricht komme. Dazu später noch die Erklärung.
Also, die letzten zwei Wochen waren wirklich aufregend und anstrengend. Zunächst musste ich in der ersten Januarwoche die obligatorischen dritten Klassenarbeiten schreiben und natürlich dann auch schnell kontrollieren. Deadline für die Notenerteilung, Notenfestlegung und Notenabgabe war nämlich der 15. Januar. Und wie es erfahrungsgemäß so ist, häufen sich dann die Klassenarbeiten. Und hier läuft dies wirklich ziemlich chaotisch ab, denn es gibt keinen Klassenarbeitsplan. Als Fachlehrer ist man nur aufgefordert, den gewünschten Termin in das Klassenbuch einzutragen, damit es nicht dazu kommt, dass mehr als zwei Arbeiten pro Tag geschrieben werden. Also hat sich Franki plichtgemäß entsprechende Termine per Eintragung gesichert, dachte er zumindest. Plötzlich waren dann jedoch Vergleichsarbeiten (von türkischer Seite) zu den von mir reservierten Terminen angesetzt. Da ich aber keine Ausweichtermine mehr hatte, führte dies zu einer Häufung von bis zu vier Klassenarbeiten pro Tag. Die Schüler haben mir echt leid getan, aber meine Schuld war es nicht. In Deutschland wäre dies sicher rechtlich nicht möglich gewesen. Hier scheinen mir die rechtlichen Möglichkeiten der Schüler dann doch stärker eingeschränkt zu sein. Jedenfalls wurden die Arbeiten tatsächlich nach dem „neuen Plan“ durchgezogen. Ich habe meine Arbeiten also geschrieben und dann in einer Hammeraktion in wenigen Tagen kontrolliert. Außerdem habe ich dann außerdem noch die zweiten mündlichen Noten erteilt. Das ist auch so eine spannende Sache, da die Schüler prinzipiell sehr gute Noten erwarten und dann arg enttäuscht und entsetzt sind, wenn … Einige Schüler haben mir dann nach Aufforderung in schriftlicher Form ihre Sichtweise dargestellt und natürlich bessere Noten gefordert. Außerdem hatte ich dazu dann auch noch das eine oder andere Elterngespräch. Fazit für mich: Ich muss noch härter werden. Die Diskussionen haben jedenfalls ganz schön genervt. So, schließlich waren alle Noten diskutiert und festgelegt. Soweit, so gut. Dann kam die nächste Hürde. Hier gibt es inzwischen ein zentrales Zensurenerfassungssystem – eine unheimlich wichtige, neuartige Kreation des türkischen Bildungsministeriums. Diese neue Wunderwaffe heißt e-okul (elektronische Schule) und verpflichtet uns, unsere Noten in einen landesweiten zentralen Datenbank einzugeben. Da dieses System aber noch sehr jung (also auch logischerweise mit Macken behaftet) ist und nun plötzlich viele Lehrer gleichzeitig Noten eingeben mussten, waren die Eintragungen mit langen Ladezeiten und häufigen Systemfehlern verbunden. e-okul hat durchaus Chancen auf das Unwort des Jahres 2009, meine ich. Okay, auch dies haben meine Kollegen und ich geschafft. Die Hoffnung, sich nun wieder endgültig seiner Hauptaufgabe zuwenden zu können, nämlich Unterricht zu erteilen, hat sich aber trotzdem nicht erfüllt. Nach dem Erteilen der Endnoten für das Schulhalbjahr läuft hier im Unterricht eigentlich nichts mehr. Die Schüler sind entweder nicht da oder auf das Schauen von Videos eingestellt und arg entsetzt, wenn man unterrichten will. Da erntet man schon Blicke, als wäre man ein Außerirdischer und/oder verrückt ist. Deshalb auch meine obige Vermutung, dass meine Unterrichtsvorbereitungen für den kommenden Montag schon für den Februar gedacht sein könnten. Trotz allem gibt es auch ein (grandioses) Erfolgserlebnis aus der Schule. Ich habe es bis letzten Freitag tatsächlich geschafft, einen Computerraum mit 16 Rechnern softwareseitig völlig neu zu bestücken und an das Internet anzuschließen. Darauf bin ich wirklich ziemlich stolz. Vielleicht findet Ihr dazu in den nächsten Tagen in meiner Fotogalerie ein Bild, dass zumindest die Schwierigkeit der Aufgabe, einen Internetanschluss herzustellen, erahnen lässt.
Nun noch zu den letzten zwei Tagen. Gestern Abend war ich zu einem Klassikkonzert aus Anlass des 125-jährigen Bestehens des Istanbul Lisesi. Das war ein unglaubliches Erlebnis. Das Orchester war absolute Spitze und spielte dazu noch sehr schöne Stücke von Haydn und Mozart. Die Krönung jedoch war der Solist einer Sinfonie von Mozart für Klavier und Orchester. Da sitzen 30 gestandene Musiker im Orchester und dann zelebriert am Klavier ein zwölfjähriger Wunderknabe aus der Türkei Mozarts Musik und begeistert die Massen mit seinem perfekten Spiel. Es war einfach unbeschreiblich und bei den anschließenden standing ovations standen mir wirklich die Tränen in den Augen. Nach dem Konzert bin ich dann mit einigen Kollegen noch in ein Restaurant zum Essen gegangen. Nach dem Stress der letzten zwei Wochen haben wir dann zu vorgerückter Stunde noch beschlossen, den einen oder anderen Musikklub zu besuchen. Davon gibt es hier (in der Nähe der Istiklal – Flaniermeile Istanbuls) unzählige. Der erste Klubbesuch war ein Erlebnis besonderer Art. Ich habe nichts gegen laute Musik, aber die dortige Beatfrequenz und Lautstärke grenzte schon fast an Körperverletzung. Da vibrierte sogar das Bier im Glas – also habe wir nochmal die Lokanta gewechselt und sind (wieder) ins Araf gegangen. Da war es dann wirklich toll, Musik, Leute und ordentlich „abzappeln“. Morgens um halb fünf war ich schließlich zu Hause. Und heute war dann mal wieder IKEA-Tag. Zusammen mit einem Kollegen haben wir erneut Geld ausgegeben und unsere Wohnungen weiter aufgehübscht. Den Lieferservice von IKEA brauchten wir nicht in Anspruch zu nehmen. Wie gehofft, warteten vor dem Möbelhaus schon geschäftstüchtige (schwarzfahrende) Fuhrunternehmer, die uns für erschwingliche Kosten samt unserer Einkäufe nach Hause brachten. Und so habe ich bis vor einer Stunde erfolgreich weitere Möbel in meiner großen Wohnung montiert – langsam wird es wohnlich. Tja, und so sind also wieder zwei Wochen wie im Flug vergangen.
Und, apropos Flug, in sechs Tagen steht mein nächster Trip ins geliebte Deutschland an, und diesmal für zwei lange Wochen. Ich werde meine geliebte Tina wiedersehen, Freunde treffen, das vermisste OGR besuchen, Angeln gehen, Handball spielen … Ich kann es kaum erwarten Okay, jetzt ist es genau 00:00 Uhr Istanbuler Zeit. Ich werde jetzt schlafen gehen. Das Leben ist schön. Euer Frank

4. Januar 2013 (Zwei Herzen …)
Das erste Wochenende des letzten Jahres meines Aufenthalts in Istanbul hat begonnen. Einerseits ist da doch schon ein etwas wehmütiges Gefühl, aber andererseits freue ich mich auch schon sehr auf die Rückkehr nach Deutschland.
Da sind auf der einen Seite die unglaublichen Schüler. Nicht sehr ordentlich, nicht immer pünktlich, manchmal sehr laut, aber so freundlich, liebenswert, aufgeschlossen, schlau und ziemlich wissbegierig. Und nicht zu vergessen: Istanbul. Einige von Euch haben diese Stadt und ihre Menschen ja live erlebt. Sie macht schon ein bisschen sprachlos, oder?!
Aber, Heimat ist Heimat, Familie ist Familie. Da geht eben nichts darüber. Und, das Leben hier in Istanbul offenbart auch einige Probleme. An die Widrigkeiten des Alltags (siehe auch weiter unten) mit all den fehlenden Verlässlichkeiten habe ich mich schon fast gewöhnt, aber manchmal nervt es auch ein wenig. Und, das Leben hier hat sich in den letzten fast fünf Jahren doch erheblich verteuert. So sind die Preise für viele alltägliche Dinge (Verkehrsmittel; Lebensmittel; …) in dieser Zeit fast auf das Doppelte gestiegen. Nein, nein, ich nage nicht am Hungertuch, aber das unbeschwerte Gefühl, nicht auf jede türkische Lira schauen zu müssen, geht mehr und mehr verloren. Ich frage mich immer öfter, wie der einheimische Durchschnittsverdiener in der Lage ist, diese Lebenshaltungskosten aufzubringen. Okay, ich höre ja schon auf, die Gesamtsituation zu analysieren.
Was ist also aktuell hier passiert? Wie im letzten Bericht erwähnt, hatten wir ja am 21. Dezember schneefrei, so dass ich in aller Ruhe und Gelassenheit den Weg zum Atatürk-Flughafen antreten konnte. Aus Erfahrungswerten bin ich diesmal recht früh dort gewesen und … habe mich nicht geirrt. Chaos ohne Ende und diesmal sogar einen dreimaligen Gate-Wechsel, bis endlich klar war, wo das Flugzeug startet – neuer Rekord und Gratis-Fitnesstraining mit gruppendynamischen Erlebnissen. Mit mir waren nämlich noch vier weitere Kollegen auf der Jagd nach dem richtigen Gate und auf unserer Hatz haben wir auch noch viele, an anderen Gates wartenden Kollegen, getroffen. Der Flieger ist dann mit 1,5 Stunden Verspätung gestartet und tatsächlich nach Hamburg geflogen. Dann war Weihnachten – wie immer einfach nur schön. Am 26. Dezember musste ich dann nach Istanbul zurückkehren und hatte wie immer zwischen Weihnachten und Neujahr zwar offiziell Unterricht, aber Schüler waren (auch wie immer) fast keine da. Also habe ich die Zeit zur Korrektur von Klassenarbeiten und zur Arbeit an den Computern intensiv und (hört, hört) erfolgreich genutzt. Unglaublich, aber es scheint so, dass ich so in zwei Wochen, die im September begonnene Einbindung von 32 neuen Computern in unsere Schule beenden werde. Halt, Korrektur, es sind nicht 32 sondern nur 23 Computer. 9 (in Worten neun), der aus dem türkischen Pro-Market gelieferten 32 Computer sind hardwareseitig defekt. Noch Fragen? Gut, das soll nicht mein Problem sein.
Heute früh fuhren die Fähren nicht, weil ziemlich starker Nebel über dem Bosporus herrschte. Also, war wieder nicht an geordneten Unterricht zu denken. Wie am Freitag vor Weihnachten, an dem der Unterricht komplett (schneefrei) ausfiel. Für die nächste Woche ist wieder winterliches Wetter vorhergesagt. Da sind aber auch viele Klassenarbeiten angesetzt. Ein Schelm, wer dabei Arges denkt. 😉
Da gucke ich doch einfach mal auf meinen Kalender und stelle fest, dass heute in drei Wochen mein Flug nach Deutschland startet. Das ist doch wohl Motivation genug, oder?! Das neue Jahr wird bestimmt sehr aufregend und sicher nicht langweilig. Hoffentlich klappt meine Regermanisierung.
Euch allen wünsche ich jedenfalls auch ein aufregendes, spannendes und vor allem erfolgreiches Jahr 2013. Ich hoffe, dass Ihr weiterhin mal auf meiner Website vorbei schaut. Macht’s gut. Euer Frank

18. Januar 2013 (Unterricht – episodisch :-))
Schon wieder wartet der nächste Deutschland-Urlaub auf mich und diesmal nicht nur für ein paar Tage. Nein, es gibt 2 Wochen Semesterferien …
… und wenn man die so genannte Wissenschaftswoche in unserer Schule ab kommenden Montag noch addiert, sind es sogar drei. In dieser, von den Schülern organisierten Woche, stellen sich Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen mit Vorträgen und Seminaren vor. Die Idee ist ziemlich gut, finde ich, die Organisation und Durchführung weniger. Wie schon in den Vorjahren gibt es zwar Teilnehmerlisten, aber die kontrolliert eh keiner. Also macht jeder, was er will. Nur in einem sind sich alle Schüler einig: Meide den Klassenraum, sonst droht Unterricht. 😉 Und, wer will das schon? Also, werde ich die Klassenräume aufsuchen, zwei bis drei anwesende Schüler in der Anwesenheitsliste eintragen und mich dann anderen Dingen (z. B. den Computern) widmen. Und, auch auf Erfahrungswerten beruhend, werden dann einige notwendige Sitzungen (Fachschaft; deutsche Abteilung) abgehalten. Däumchen drehen ist also trotzdem nicht angesagt. Nur Unterricht ist eben nicht zu erwarten. Wozu auch? Es fällt ja sonst kaum welcher aus; außer die Schüler verlängern sich selbst ihre Ferien (21.12.2012 bis 02.01.2013) oder es gibt schneefrei (08.01 und 09.01.). 😉 Die Vorsilbe „un“ bedeutet meistens was Schlechtes: Unterricht. Das erste Halbjahr ist also gelaufen. Ich habe meine Aufgaben erfüllt: Alle Noten sind erteilt und bei e-okul eingehämmert.
Also kann ich nun ein entspanntes Wochenende genießen. Ich werde viel Sport gucken (Biathlon; Handball und Fußball), Papiere sortieren und mich mental und organisatorisch auf das derzeit doch sehr kalte Deutschland vorbereiten. Die Temperatur hier beträgt gerade 14° C. Am Dienstag und Mittwoch habe ich auf der Fähre draußen in der Sonne gesessen und musste bei der Wärme meinen Mantel ausziehen. Aber, keinen Neid bitte, nächste Woche soll hier auch wieder der Winter einziehen. Der Frühling ist auch hier noch lange nicht da. Und, dann werde ich wieder etwas frieren, weil meine Heizung immer noch nicht richtig funktioniert und inzwischen wieder leckt. Es macht also wieder regelmäßig „Plopp“ in der korrekt positionierten Plastikschüssel (Farbe rosa, dank Uta und Henk ;-)) unter der Kombiheizung in der Küche. Aber ich werde meinen Vermieter erst in der kommenden Woche darüber informieren. Dann kann er während meines Deutschlandaufenthalts mit seinen „Fachkräften“ zur Reparatur anrücken. Ich kann das sinnlose Gelabber und dilettantische Geschraube gerade nicht so recht ertragen. Clever, oder?! Letzten Freitag war ich übrigens zum ersten Mal beim Basketball. Alba Berlin hat in der Euro-League gegen Efes Pilsner Istanbul (ohne Bierausschank ;-)) gespielt. Naja, das Spiel war ganz interessant, aber sehenswerter war das „Auszeitenprogramm“ (siehe Galerie). Morgen Abend steht mal wieder eine Party bei einem Kollegen an. Tja, und damit hat es sich derzeit auch schon an sozialen Aktivitäten. Diesbezüglich wird das zweite Halbjahr in der Zeit nach den mündlichen Abiturprüfungen (Anfang Mai) sicher wieder viel anstrengender. Dann beginnt auch meine Abschiedstour. Schluchz.
Okay, soweit sind wir noch nicht. Erstmal warten zwei Wochen in Deutschland auf mich. Und an die danach bevorstehenden Korrekturen von Abiarbeiten (diesmal 44!!) versuche ich noch gar nicht zu denken.
So, jetzt schnell noch ein bisschen was essen und dann ab vor den Fernseher zur Handball-WM. Passt gut auf Euch auf. Euer Frank