6. Dezember 2008 (100 Tage Istanbul)

In Deutschland ist es in der großen Politik ja Sitte nach 100 Tagen der Arbeit einer neuen Regierung ein erstes Resümee zu ziehen. Nun bin ich natürlich nicht so wichtig wie unsere Regierung, aber trotzdem möchte ich einfach mal über meine Situation in dieser unglaublichen Stadt nach nunmehr genau 105 Tagen Aufenthalt „philosophieren“. Es kann sein, dass dieser Versuch relativ positiv ausfällt, denn mein Gemütszustand ist derzeit fast euphorisch zu nennen. Warum? In diesem stark islamisch geprägten Land steht der Kurban Bayram ins Haus. Das ist so eine Art islamisches Schlachtefest. das sich aber im Gegensatz zu Deutschland nicht auf ein Wochenende (z. B. in Thüringen – Gruß an Ede) erstreckt, sondern eine ganze Woche dauert. Und das heißt im Klartext – Ferien. Somit habe ich nun eine lange Woche frei und dann sind es nur noch wenige Tage bis Weihnachten und damit meinem Urlaub in Deutschland. Ihr könnt Euch kaum vorstellen, wie sehr ich mich darauf freue. Das Wort „Vorfreude“ erfasst in diesem Jahr nicht mal ansatzweise die Dimension meiner Gefühle. Übrigens trägt die derzeitige Wettersituation zu meiner Europhie (Danke Joachim Krol in „Wir können auch anders“ ;-)) nicht unwesentlich bei. Wir haben seit Tagen Sonnenschein mit Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad. Und so sitze ich jetzt (Freitag, 6. Dezember 2008 um ca. 17:30 Uhr) entspannt und nicht frierend auf meinem Balkon und schreibe diesen Bericht. Nicht weinen, auch bei Euch wird mal wieder die Sonne scheinen. Da bin ich ganz zuversichtlich, eigentlich. Auch wenn es bei Euren (von mir aus der Ferne mit Bedauern registrierten) Wetterverhältnissen kaum vorstellbar ist.

Was haben die letzten Wochen nun so gebracht? Zunächst einmal das Übliche, nämlich viel Arbeit und das Ergründen der Tiefen der Mathematik. Diesbezüglich bin ich bei Weitem noch nicht über den Berg, habe aber doch zunehmend Erfolge bei der Wiederbelebung der entsprechenden grauen Zellen. Die zweite Runde der Klassenarbeiten habe ich auch erledigt, die Korrekturen harren aber noch ihrer Dinge. In meinem Arbeitszimmer liegen vier dicke Stapel mit Klassenarbeiten. Davon lasse ich mir aber jetzt die Laune nicht verderben. Spannend war auch der 23. November, an dem die ersten Klassenelternversammlungen durchgeführt wurden. Hier läuft das doch etwas anders ab. Die Eltern sitzen ab dem Nachmittag im Klassenraum ihrer Kinder und wir als Fachlehrer besuchen nacheinander alle Klassen um unsere Einschätzung zur Klasse und zu den Schülern kund zu tun. Natürlich mit Dolmetscher/in aus den Reihen der Schüler/innen. Ich war jedenfalls heilfroh, als ich meine Runde absolviert hatte. Dazu muss aber auch gesagt werden, dass die Position (das Ansehen) eines Lehrers hier nicht nur gefühlt viel höher ist als in Deutschland. In deutschen Landen ist doch (etwas überspitzt formuliert) der Lehrer manchmal (oder auch öfter) die Eiche an dem sich jede Sau schubbert. Hier ist der ögretmen doch eher eine sehr angesehene Person. Ausdruck dessen sind auch folgende Gegebenheiten. Seit dem offiziellen türkischen Lehrertag vor zwei Wochen dürfen die Lehrer bis zum Ende des Jahres kostenlos die Fähren über den Bosporus nutzen. Das heißt im Klartext, dass ich jeden Tag for nothing zwei Mal den Kontinent wechsle – nette Geste. Außerdem hatten wir am vergangenen Freitag in einem ziemlich noblen Restaurant eine Lehrertagsfeier, die kaum Wünsche offen ließ. Essen (drei Gänge) und Trinken (ad libitum; bei mir ziemlich viel Raki) waren umsonst. Und dazu gab es eine türkische Disco. Die Musik wurde mit zunehmendem Konsum alkoholischer Getränke immer besser. Zum Schluß tobte der Saal und Franki mittendrin. Dementsprechend hatte ich am nächsten Morgen etwas Uhumini und hätte gerne etwas länger geschlafen. Ging aber nicht, weil am Alman Lisesi (eine andere deutsche Schule in Istanbul) am Sonnabend ein schon traditioneller deutscher Weihnachtsmarkt statt fand, an dem wir mit der Betreuung eines Standes beteiligt waren. Dieser Weihnachtsmarkt bietet ein bisschen deutsche Vorweihnachtsstimmung und vor allem auch typisch deutsche Produkte wie Weihnachtsschmuck und kulinarische Köstlichkeiten an. Seit dem bin ich stolzer Besitzer von Brathering (unglaublich), Heringsfilet in Tomatensauce (kaum vorstellbar), Thüringer Leberwurst im Glas (ich kriege mich kaum ein), Lübecker Marzipan (jeden Tag gibt’s nur ein Stückchen) … Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie lecker solche eigentlich profanen Dinge schmecken können. Sie ersetzen geradezu Lichterketten und Adventskränze und werden mir die noch bis Weihnachten verbleibenden 19 Tage sicher verkürzen. Was sind schon 19 Tage bei schon absolvierten 105.

Ach ja, da ist ja noch das Resümee der vergangenen Wochen offen. Ich muss sagen, dass sich die anfängliche Verzweiflung doch ziemlich gelegt hat. Die Schule ist nun bei allen Widrigkeiten kein „Ort des Grauens“ mehr. Und die Stadt muss man einfach selbst erleben. Ich glaube, dass ich die Aufgabe hier bewältigen werde und meine Entscheidung, zeitweise hier zu leben und zu arbeiten nicht falsch war. Natürlich fehlt mir vieles aus Deutschland, aber ich habe andere Dinge und Sichtweisen dazu gewonnen – z. B. wie kulinarisch wertvoll eine Fischbüchse sein kann ;-). Die bisherigen 100 Tage in Istanbul waren schon sehr aufregend und spannend. Und ich werde mich sicher auch in Zukunft nicht langweilen und auch Spaß haben, denn schon …

… 100 Tage Istanbul waren ca. 250 traumhafte Fährüberfahrten.
….100 Tage Istanbul haben meinen passiven türkischen Wortschatz bisher um mindestens 100 Worte erweitert (aktiv ist er noch zweistellig).
… 100 Tage Istanbul bedeuteten fast 100 neue Schüler/innen.
… 100 Tage Istanbul brachten mir mehr Teegenuss als in meinem gesamten bisherigen Leben.
… 100 Tage Istanbul ließen mich viele bezaubernde Sonnenuntergänge am Bosporus erleben.
… 100 Tage Istanbul haben hunderttausende verstaubte (mathematische) Zellen in meinem Kopf neu verdrahtet.
… 100 Tage Istanbul ließen mich viele neue, interessante Menschen kennen lernen.
… 100 Tage Istanbul bedeuten jeden Tag ein neues Konzert hupender Autos.
… 100 Tage Istanbul haben mich auch 100 Mal zum Kopfschütteln über die Widrigkeiten des türkischen Alltags veranlasst.
… 100 Tage Istanbul haben mich gelehrt, mehr Gelassenheit zu entwickeln.
… 100 Tage Istanbul haben mir gezeigt, was mir Deutschland bedeutet.
… 100 Tage Istanbul machen gleichermaßen mehr Lust auf Istanbul und auf die Heimat im kühlen Norden.

Ich freue mich riesig auf Weihnachten, auch ohne Lichterketten, Dominosteine, Schokoladen-weihnachtsmänner und Kerzen. Die Tage bis dahin sind nur noch ein Wimpernschlag.
Euer Frank

20. Dezember 2008 (Wenig Sonne, na und.)

Wie sehr habe ich mich nach den kürzesten Tagen des Jahres gesehnt. Nein, ich liebe die Dunkelheit nicht wirklich. Aber diese nur äußerlich düsteren Tage sind der persönliche Countdown für meinen ersten Urlaub in Deutschland, und Weihnachten. Anfangs habe ich Monate gezählt, dann Wochen, schließlich Tage und nun sind noch weniger als 100 Stunden. Ich glaube, nur als Kind habe ich mich je mehr auf Weihnachten gefreut wie jetzt. Und es wird sicher wirklich eine totale Überraschung werden. Überall Lichterketten und weihnachtlich Stimmung. Davon ist hier in Istanbul natürlich nichts zu sehen. Ein bisschen Weihnachtsstimmung habe ich vor allem bei der Jagd nach Geschenken gespürt und bei einer kleinen Weihnachtsfeier am vergangenen Mittwoch in unserer Schule. Es gab Lebkuchen, Dominosteine …, Glühwein und Kerzenschein. War wirklich schön.

Was haben die letzten zwei Wochen denn nun noch so gebracht? Wie im letzten Bericht erwähnt, hatte ich eine Woche Ferien. Am Sonnabend des Ferienanfangs habe ich zusammen mit ein paar Kollegen endlich mal eine nächtliche Tour durch einige Istanbuler Musikklubs gemacht. Morgens um fünf war ich wieder zu Hause. Das sagt sicher alles darüber aus, wie es war. In der Nähe der Istiklal gibt es sprichwörtlich unzählige Klubs mit toller Musik und Stimmung. Mann, was habe ich abgezappelt ;-). Der nächste Tag war natürlich dann der Erholung gewidmet. Einen Tag später war ich dann noch (wiederum) mit einigen Kollegen in einem Thermalbad außerhalb von Istanbul. Auch das war schön und zusätzlich sehr entspannend. Ansonsten habe ich meine 5 Stapel mit Klassenarbeiten abgearbeitet. Das ist eine Tätigkeit, die wirklich sehr langweilig ist, sodass man ständig nach „wichtigen“ Ersatzhandlungen sucht. Die Klassenarbeiten sind korrigiert … und meine Fenster geputzt. Zwischendurch bin ich dann immer mal für ein paar Stunden durch die Stadt geschlendert. Vergangene Woche war dann wieder Schule, aber irgendwie ohne Stress, weil Weihnachten schon so nah war. Da konnte mich nichts mehr ärgern.

Ach so, aus meiner Wohnung gibt es zwei Neuigkeiten. Die erste Sache ist etwas unerfreulich. Ihr erinnert Euch sicher noch an die „tollen“ Erlebnisse mit meinem türkischen Möbelverkäufer Mustafa. Inzwischen ist mein Bett schon ziemlich durchgelegen (nach drei Monaten ;-o). Heute war ich nun mit tat- und wortkräftiger Unterstützung unserer Sekretärin und ihrem Freund bei Mustafa. Er hat nur rumgeeiert, konnte mir kaum in die Augen schauen und hat nach ziemlich lauter Diskussion eine Nachbesserung am 29. Dezember ab 21:00 (wirklich) Uhr versprochen. Mal sehen, ich bin da nicht sehr zuversichtlich. Aber nun zur positiven Entwicklung: Ich habe in den Ferien mein Fernsehproblem gelöst. Jetzt kann ich endlich wieder ein bisschen Sport gucken und meinen geliebten „Tatort“. Das ist doch was, oder?!

Soweit für heute. Ich kann es kaum glauben – in knapp drei Tagen sitze ich im Flieger nach Deutschland. Das sagt alles. Ich wünsche Euch frohe Weihnachten. Deutschland, ich komme.
Euer Frank

7. Dezember 2012 (Wo ist die Weihnachtsdeko?)

Keine Dominosteine, kein Weihnachtsmarkt, kein Glühwein, kein Konsumterror … Wie ich das hasse. Okay, ich muss jetzt zum letzten Mal darauf verzichten. Das tröstet dann doch ein wenig. Statt dessen gibt es Regen und viel Arbeit. Wie ich das hasse. Okay, ich muss es ein letztes Mal überleben. Aber mit der Vorfreude auf das Weihnachstfest in Deutschland und einige kleinen Lichtblicken hier werde ich weiter optimistisch bleiben. Schnee schieben ist ja auch nicht wirklich eine wünschenswerte Alternative.

Was ist also in der letzten Zeit im trüben Istanbul passiert? In der Schule herrscht zur Zeit der übliche Wahnsinn. Klassenarbeiten gehören zum Dauerthema, so dass wir fast ständig ein Gesprächsthema haben: „Wie viel Kilogramm Klassenarbeiten hast Du denn noch zu kontrollieren?“ Seit gestern kann ich da leider auch wieder mitreden. Meine 12. Klasse hat ein vierstündiges Probeabitur in Mathematik geschrieben. Da sind wohl so 200 Blätter Papier zusammen gekommen. Ich mag gar nicht anfangen. Deswegen auch dieser Bericht. 😉 Prioritäten setzen heißt, wichtige Dinge weiter nach hinten zu schieben. Aber ich werde nachher doch beginnen (müssen), denn ich will die Arbeiten so schnell wie möglich vom Tisch haben. Nächste und übernächste Woche bekomme ich schließlich je einen Klassensatz als Nachschub. ;-( Man hat ja sonst nichts zu tun. Ach so, stimmt, es gibt ja auch noch Unterricht. Gestern habe ich mich mal wieder in die Anfangszeit in Istanbul zurück versetzt gefühlt. Ich habe sechs Stunden über einem neuen mathematischen Thema gebrütet, das ich dann heute unterrichtet habe: Integration durch Substitution. Klingt echt spannend, oder?! Und, ist es auch. 😉 Zumindest, wenn man auf diesem Gebiet Eleve ist und ständig Nachfragen der schlauen Schüler befürchten muss. Ich glaube aber, ich habe mich heute ganz gut geschlagen. „Nebenbei“ beschäftige ich mich nach wie vor mit den Computern. Hier gibt es keine wesentlichen Erfolge zu vermelden, außer dass sich die Befürchtung aus meinem letzten Bericht tatsächlich erfüllt hat. Ich weiß nun sicher, dass die PC-Wächterkarten, die wir hier haben, nicht zu Windows 8 passen. Jetzt bin sich so langsam am Ende mit meinem Latein. Naja, noch tun es die alten Rechner. Vielleicht fällt mir ja noch was anderes ein. And last but not least wartet am kommenden Freitag der obligatorische Elternnachmittag auf mich/uns. Das dabei praktizierte gewöhnungsbedürftige Prozedere habe ich ja schon in den letzten Jahren beschrieben.

Und was macht so das Leben außerhalb der Schule? Zunächst einmal kann ich Euch berichten, dass das Sting-Konzert echt super war. Nach meinem Fast-Alptraum mit den Red Hot Chili Peppers war das von der Anreise, über das Konzert selber bis zur Heimreise eine rundum gelungene Sache. Sting war richtig gut und hat fast in CD-Qualität gespielt und es war für mich doch erstaunlich, wie viele Hits er hat. Einfach Klasse, der Typ. Letzten Sonnabend war dann noch am Alman Lisesi der deutsche Weihnachtsmarkt, bei dem ich mich zum Bierausschank bereit erklärt. Ich dachte, dann sitze ich an der Quelle, aber weit gefehlt. Die Zapfanlage funktionierte nicht und der sofort zur Reparatur angeforderte türkische Repaturservice kam türkisch sofort – zwei Stunden nach Anruf war er noch immer nicht da. Apropos, in diesem Zusammenhang habe ich auch aus meiner Wohnung etwas zu berichten. Meine Heizung funktioniert nicht so richtig. In den letzten zwei Wochen hatte ich (mal nachdenken) … 5 Besuche meines Vermieters mit so genannten Heizungsfachleuten. Ergebnis: Viel Gerede, viel Dreck, viel Aufwand und ein weiterhin bestehendes Heizungsproblem. Das Versuch-Irrtum-Lernen der Fachkräfte geht mir ziemlich auf die Nerven, obwohl ich es eigentlich schon kennen müsste. Fortsetzung der Geschichte folgt. Leider. Ansonsten warten jetzt noch zwei schöne Sachen auf mich. Übermorgen Nachmittag werde ich mit ein paar Kollegen Weihnachtsplätzchen backen. Und am kommenden Sonntag Nachmittag hat ein Kollege zu einem selbst zubereitetem Kannichenbraten eingeladen. Da läuft mir jetzt schon das Wasser im Mund zusammen.

Dieser Braten ist für mich dann sozusagen die Einleitung der Weihnachtszeit, denn in knapp zwei Wochen fliege ich nach Deutschland: Weihnachten. Ich freue mich riesig. Der Gedanke daran ist meine Motivation, jetzt mal die 200 Blätter Probeabitur anzufassen. Also, auf geht’s. Okay, erst lade ich noch ein paar Bilder für Euch hoch. Macht’s gut. Euer Frank

21. Dezember 2012 (Verkehrte Welt)

Freitag früh – ich sitze hier in Istanbul an meinem Computer und kann meine Gefühle gar nicht so richtig einordnen. Ich habe keine Schule heute. Vor vielen Jahren hat es so eine Situation schon einmal gegeben, hat man mir berichtet. Aber es klang immer so wie ein Märchen oder eine Sage. Doch nun darf ich das auch noch einmal erleben. Es ist also doch wahr. Hitzefrei kannte ich ja schon, aber schneefrei ist doch eine neue Erfahrung und so bewegend. Schluchz. 😉 Okay, genug. Es ist tatsächlich wahr. Gestern fing es hier an zu schneien und dann läuft das Leben hier so wie seiner Zeit bei der Deutschen Reichsbahn. Wenn eine Schneeflocke hochkant liegt, läuft gar nichts mehr. Der Straßenverkehr hier kommt bei Schneefall doch sehr schnell zum Erliegen. Es kracht sehr häufig, weil die sonst so wagemutigen Autopiloten mit der Situation überfordert sind. Naja, man muss aber auch zu ihrer Ehrenrettung sagen, dass das Fahren auf Sommerreifen bei Schnee nicht so einfach ist. Ich weiß gar nicht, ob es das Wort „Winterreifen“ auf türkisch gibt. 😉

Gut, also sitze ich nun völlig entspannt zu Hause und kann mich in Ruhe auf meinen Flug nach Deutschland vorbereiten. Ich freue mich riesig und denke gerade daran, dass ich dieses doppelt überwältigende Gefühl der Vorfreude gerade zum letzten Mal erlebe. Mann, Mann, 5 Mal war das nun so; wo ist die Zeit geblieben? Es ist schon so, dass auch ein bisschen Wehmut dabei ist. Schließlich habe ich hier in Istanbul so viel Unglaubliches erlebt und erfahren. … Hoffentlich herrscht am Flughafen nicht auch so ein Chaos wie in der Stadt selbst und hoffentlich komme ich pünktlich zum Terminal. Ich werde auf jeden Fall mehr Zeit einplanen und mich heute eine Stunde früher auf den Weg machen.

Und last but not least werde ich zwischen Weihnachten und Neujahr zum letzten Mal in der Schule sein müssen, obwohl keine Schüler da sind. Also werden wir uns wieder gegenseitig beaufsichtigen. Ich werde mir Thermounterwäsche anziehen, in der kalten Schule meine Klassenarbeit von gestern korrigieren und an den Computern „schrauben“. Was soll’s.

So, ich werde jetzt noch ein paar Sachen in meinem Koffer verstauen und dann die Reise antreten. Also dann.

Ich wünsche Euch frohe Weihnachten und einen erfolgreichen Start in das Jahr 2013 – das Jahr meiner Rückkehr. Zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust.
Euer Frank